Natur Mauritius
Vor einigen Jahrhunderten war Mauritius von dichtem tropischen Regenwald bew-achsen, in dem riesige Harthölzer wuchsen. Vor allem das hochbegehrte Ebenholz war in großer Zahl vorhanden. Holländer und Franzosen exportierten das kostbare Holz für die Möbelherstellung. Der Rest wurde für den Schiffsbau aufgebraucht. In den zugänglichen Teilen der Insel ist nur noch wenig von der ursprünglichen Vegetation vorhanden, auf die  frühere Bambus- und Buschvegetation trifft man besonders in den Bergregionen.
Die Nutzpflanze trat an die Stelle der alten Vegetation. Heute bedeckt Zuckerrohr einen Großteil der nutzbaren Fläche des Landes. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich herausgestellt, wie ungünstig sich der frühere Raubbau ausgewirkt hat: das ökologische Gleichgewicht auf der Insel wurde nachhaltig gestört. Die kräftigen, langsam wachsenden Edelhölzer boten den kleineren und schwächeren Pflanzen Schutz vor der Gewalt der Zyklone.
Heute ergeben sich Probleme bei der Wiederaufforstung, da die jungen, noch nicht fest verwurzelten Pflanzen von den Zyklonen geknickt werden. Die Filaos (Ca-suarinen), in Australien heimisch, wurden wegen ihrer Resistenz gegen Zyklone an den Stränden angepflanzt. Tamarinden und der Banyan Baum kamen aus Indien. Den Flamboyant aus Madagaskar sieht man überall. Die Kokospalme versucht man wieder anzusiedeln, weil sie nützlich und sehr dekorativ ist.
Die einzigen seit jeher auf der Insel heimischen Vögel, die heute noch existieren, sind die rosa Taube, der Kestrel (Mauritius-Falke) und der Mauritius-Sittich. Im Laufe der letzten 400 Jahre wurden Vogelarten, wie Spatzen, leuchtend gelbe Webervögel, die Persische Nachtigall, der prächtig rote Madagaskar Kardinal, der Fliegenschnäpper und verschiedene Tauben-arten eingeführt.
Auf der Insel lebt nur noch ein einziges einheimisches Säugetier, nämlich der Mauritius-Flughund. Portugiesische See-fahrer brachten den Jacot-dansé, eine asiatische Affenart auf die Insel, außerdem sind die aus Java stammenden Sambur-Hirsche auf Mauritius heimisch
La Vanille ist eine Krokodilzucht im Süden der Insel. 1985 hatte man Nil-Krokodile aus Madagaskar importiert, um ihre Haut zur Herstellung von Leder zu nutzen. Auf dem Gelände befinden sich eine Handtaschen-fabrik, ein kleiner Zoo - natürl-ich mit Krokodilen - und ein Rundgang durch einen Mini- Tropenwald. Der Park ist inzwischen zu einem beliebten Ausflugsziel für Touristen geworden.
Die heute in Mauritius lebenden Riesenschildkröten wurden von den Seychellen reimportiert. Das wohl be-kannteste Wahrzeichen von Mauritius ist der heute ausgestorbene Dodo oder auch die Dronte. Er war ein etwa ein Meter großer, flugunfähiger Vogel, der ausschließlich auf den Inseln Mauritius und Réunion im Indischen Ozean vorkam. Der Dodo lebte von vergorenen Früchten und nistete auf dem Boden. Er ist das Wappentier von Mauritius
Tierwelt Mauritius

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